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Stilfragen: Jungdesignerin Irina Heemann

März 24, 2011
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Gerade mal ein paar Tage ist es her (seit Februar 2011), dass Irina Heemann ihren Abschluss in Modedesign an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel gemacht hat, und schon nimmt ihr Traum, ein eigenes Label zu gründen, ziemlich schnell Form an. Mit ihrem frisch gegründeten Label, das auch ihren Namen trägt, spezialisiert sich Irina vor allem auf Kleidung und Accessoires aus Strick – Was bei mir für die entsprechende Begeisterung sorgt: Meinem Empfinden nach sind nämlich die Möglichkeiten, mit Wolle kreativ zu arbeiten, noch lange nicht ausgeschöpft!
In den letzten Saisons ging es im Bereich Strickwaren ja eher in die opulente XXL-Richtung, repräsentativ dafür fallen mir Sandra Backlund oder Yokoo ein. Irina hingegen zeigt uns nun, dass Wolle auch das Gegenteil kann – nämlich sehr filigran sein. Sie kombiniert feine, gerade Linien mit viel Transparenz und übereinanderliegenden Schichten, die der Wolle eine ganz neuartige Materialstruktur geben.
Irinas erste Kollektion für den Sommer 2012 wird bereits dieses Jahr im Sommer erscheinen.

Aber eigentlich will ich ja Irina selbst zu Wort kommen lassen, hier ihre Antworten auf die Stilfragen:

Hallo Irina! Wie bist Du zum Modedesign gekommen?
Eigentlich war mir schon immer klar, dass Modedesign genau das ist, was ich mein Leben lang machen möchte.

Wie würdest Du Deinen Stil als Designerin beschreiben?
Meine Kleider sind stets feminin, jedoch nicht romantisch verspielt. Ich experimentiere mit Strickstrukturen und Materialien. Ich möchte diejenigen, die Strick schätzen und lieben, an neuen Sachen erfreuen und alle anderen davon überzeugen, dass Strick so viel mehr ist, als ein Norwegerpulli, der von Omi gestrickt wurde. (Was absolut nicht negativ gemeint ist!)

Wie inspirierst Du Dich?
Meine Inspiration hat immer etwas mit der Vergangenheit zu tun. Ich bin der Meinung,dass es nicht Neues ohne Altes geben kann.

Du bist nach dem Studium zunächst weiter in Basel geblieben. Was gefällt Dir an Basel besonders gut?
Basel ist meiner Heimatstadt -Bremen- sehr ähnlich: Eine Großstadt, die trotzdem das Flair und die Gemütlichkeit eines kleineren Ortes hat.

Und zum Schluss: Eine Sache, die nur sehr wenig Menschen über Dich wissen?
Meinen Geburtsort: Petrow-Wal.

2 Kommentare Eins hinterlassen →
  1. März 28, 2011 9:06 vormittags

    wow!
    tolle idee!

  2. März 28, 2011 9:13 vormittags

    So kann man Wolle nun also auch problemlos im Sommer tragen! Gefällt mir, diese Idee…

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