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Fin

Oktober 24, 2011
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Nach einer etwas längeren Bedenkzeit habe ich mich nun aus Zeitgründen entschlossen, Grapes ruhen zu lassen. Keine leichte Entscheidung, aber wie heißt es so schön:“Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine andere.“ Neue Erfahrungen müssen gesammelt werden!
Vielen Dank fürs Lesen, Kommentieren und Teilen in den letzten zweieinhalb Jahren!

Good energy euch allen!
Liebst,
Karen

Postkarte aus Frankreich

August 14, 2011
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Entspannt waren meine vergangenen Wochen in Frankreich. Im Notizbuch ist nun vermerkt: Einmal im Jahr muss Frankreich sein!

Montagsmusik: Plastic Bertrand

Juli 25, 2011
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Anlässlich meiner Semaine française wird bei der Montagsmuik heute bewusst in die Mottenkiste gegriffen, denn genau dort befinden sich sehr viele der besten französischen Songs.
Ich habe mir einfach mal Plastic Bertrand herausgegriffen (der zwar ein Belgier ist, aber väterlicherseits französische Wurzeln hat). Der Song Ça Plane Pour Moi ist immer wieder lustig und schön unterhaltsam-dämlich.

Shopping in Frankreich

Juli 22, 2011
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Wenn ich an Shoppingmöglichkeiten in Frankreich denke, fallen mir sofort eine Reihe kleiner Labels ein, die mich schon seit Jahren immer wieder begeistern: Sandro, Maje, The Kooples, Surface to Air oder A.P.C.. Alle diese Labels sind in ganz Frankreich mit eigenen Boutiquen vertreten oder haben einen eigenen „Shop im Shop“ in verschiedenen Kaufhäusern. Sie sind nicht ganz preiswert, aber doch in einem erschwinglichen Midprice-Segment, wo man sich ein Teil gönnt und dann so denkt: „Da habe ich mir jetzt was Besonderes geleistet – keine Massenware, bessere Qualität und mit einer Label-Philosophie dahinter.“
Dieses Midprice-Segment scheint in Frankreich recht erfolgreich zu sein, gibt es neben den genannten Lieblingen noch unzählige weitere solcher Labels: Zadig & Voltaire, Sessun, Comptoir des Cotonniers, Cotélac… Ich finde das Konzept sehr nett und frage mich, warum es etwas in diesem Format eigentlich nicht in Deutschland gibt? Oder anders gesagt: Gibt es überhaupt ein deutsches (trendorientiertes) Midprice-Segment?
Ich bin gespannt, ob sich hier etwas in den kommenden Jahren im heimischen Modemarkt nach dem Vorbild der Franzosen tun wird. Ansonsten: Sandro hat vor kurzem die erste Boutique in Berlin eröffnet, in der Rosenthaler Straße / Ecke Sophienstraße. Die Franzosen fackeln da nicht lange.

Fotos: Sandro Herbst 2011

Macarons & Petit Fours

Juli 21, 2011
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In Frankreich gibt es sie schon seit Ewigkeiten (angeblich seit dem frühen Mittelalter), in Deutschland kannte man bisher allenfalls Petit Fours, Macarons erobern erst seit kurzem die deutschen Münder. Zeit wurde es allemal!
Hier ein paar Fun Facts zu den kleinen Süchtigmachern:

- In Frankreich bekommt man die luftig-leichten, kleinen Happen überall – und das nicht nur bei Laduree, Hermé oder Fauchon, sondern sogar bei McDonalds.

- In Aix-en-Provence werden bei Meresse die kleinen Macarons einzeln in Museumsschaukästen ausgestellt.

- Der Macaron-König Pierre Hermé hat bei The Selby Einblicke in sein Leben gegeben – eine tolle Küche und Fotos von Macarons an den Wänden inklusive.

La semaine française!

Juli 20, 2011
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In weniger als zehn Tagen werde ich mir eine kleine Auszeit in Frankreich gönnen, und die Freude darauf steigert sich langsam zu ausgewachsener Begeisterung: Das liegt zum einen daran, dass Frankreich für mich immer noch der ultimative Inbegriff für Lebensart und für einen Schlag Menschen ist, der weiß wie man isst, trinkt, den schönen Künsten huldigt und modisches Gespür an den Tag legt.
Zum anderen freue ich mich auch, weil ich nach fünf Jahren endlich wieder Toulouse besuche, die Stadt, in der ich für einige Zeit studiert habe. Toulouse ist meiner Meinung nach eine der schönsten (großen) Städte in Frankreich – deshalb sei jedem eigentlich ein Besuch ans Herz gelegt.
Aber zurück zum Thema: Um meine Vorfreude noch ein bißchen zu befeuern (bzw. ein Ventil zu haben), wird die nächste Woche hier bei Grapes eine thematische Woche – La semaine française! Französische Mode soll im Vordergrund stehen und alle süßen Begleiterscheinungen. Alors, auf gehts!
Den Anfang macht die kleine Collage oben, auf der ich meine liebsten Frankreich-Klischees zusammengetragen habe.

Montagsmusik: Errors

Juli 18, 2011
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Nun ist das Melt!-Festival schon wieder rum, aber einige musikalische Neuentdeckungen werden mich wohl sicherlich noch eine ganze Weile begleiten. So zum Beispiel die Errors, die ich vorher noch gar nicht kannte, aber die mich mit ihrem Indie-Elektro-Gefrickel nachhaltig begeistern konnten.
Und noch etwas zum Melt!: Liebe Festival-Besucher – Mein Gott, saht ihr alle gut aus!

DIY-Idee: Strickarmband à la Marni

Juli 14, 2011
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Über den Ausgang meines Strickprojektes (ein XXL-Schal sollte es werden) gab es hier keinen Bericht mehr und ich will auch gar nicht lang herum reden: Es gab dazu auch nichts mehr zu berichten. Meine Motivation bezüglich des Strickens war/ist ziemlich auf dem Nullpunkt, weil ich ungeduldig bin und im Laufe der Zeit schon wieder tausend andere Ideen hatte. Ein ganz kleines Fünkchen Hoffnung keimte in mir nun aber auf, als ich den oben abgebildeten Strick-Armreif von Marni bei Net-a-Porter entdeckte: So ein kleines Armreifchen ist eigentlich recht schnell fertig, das dürfte auch für frustrierte Stricker machbar sein. Und noch ein paar Muttern mit eingestrickt, schon entsteht ein spannender Materialien-Mix (Wolle trifft auf Metall!) und ein weiteres Stück für die große Party am Arm (siehe Foto unten) ist fertig.

(Foto: The Man Repeller)

Lebenshilfe: How to Shop a Flea

Juli 13, 2011
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Heute gibt es hier mal ein wenig Lebenshilfe, wenn auch nicht von mir selbst ausgedacht (Gott bewahre!). Die New York Times war mit zwei Flohmarkt-Spezialistinnen in NYC unterwegs und hat ihnen das Geheimnis entlockt, wie man zu einem guten Flohmarkt-Deal kommt.
Die wichtigsten Thesen habe ich gleich mal hier zusammengetragen (dann brennen sie sich besser in mein Gehirn ein):

1. Hab ein Ziel vor Augen!

2. Das Wetter spielt eine wichtige Rolle!

3. Dein Outfit spielt auch eine wichtige Rolle!

4. Überlass den Verkäufern das Reden!

5. Es ist ok, ein Flohmarkt-Fetischist zu sein!

6. Gehe immer mit einer Freundin auf den Flohmarkt!

Wer noch eine genaue Erklärung dieser goldenen Regeln braucht, der lasse sich hier genauestens belehren.

Zitat des Tages: Azzedine Alaïa

Juli 12, 2011
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Azzedine Alaïa hat dieser Tage für viel Furore gesorgt: Zum einen, weil er seine erste Haute Couture-Kollektion in Paris präsentierte und zum anderen, weil er in einem Interview „seine Zunge nicht im Zaum halten konnte“ und scharfsinnig die Hysterie in der Modeindustrie der Gegenwart reflektiert.
Hier ein Auszug aus seinem bemerkenswerten Interview bei Business of Fashion:

Monsieur Alaïa — fashion today, what is it like?

I can only speak for myself, but for a long time now the system of fashion has had nothing to do with our time — it doesn’t suit our time at all. The world is changing rapidly. We see the proof of change every day in the news. Young people want change in this industry, too, yet we continue, just like in the 19th century, to do défilés. There is no need – no interest, really. We could do fewer collections and obtain the same results. We don’t lose any money if we do less.

Is money really the only concern?

Creativity should be the only concern. But today there is no time for creativity; nobody has time to develop a special silhouette or a special fabric. Of course there are a few exceptions, like what Nicolas Ghesquière does at Balenciaga, or Alber Elbaz at Lanvin. But designers working for big houses like Dior or Vuitton have no time to reflect. We can’t just squeeze the young talents out like lemons and then throw them away. Four collections for women, four collections for men, another four collections to sell, and everything needs do be done within four-five months — it’s a one-way course towards emptiness. It’s inhuman.

You’ve been showing clothes at your own pace and in your own house for a while now, but this season it seemed especially exclusive, focusing solely on knitwear.

Maybe in July I will show other clothes, if I have the time to develop them. I refuse to work in a static rhythm. Why should I sacrifice my creativity to that? That’s not fashion, that’s industrial work. We can hire people to design all day long and then fabricate what they design and sell and sell and sell — but that has nothing to do with fashion, with la mode. And it’s a shame talents are being abused for this. I really don’t understand that. I have to live as well. That’s what life is about: living. Tell me how these designers who work for the major houses can have lives? How can they raise children if they are never home? They are gone for one, sometimes two months, while their children have to go to school. They have husbands, wives, but they can’t live their lives. People need time for that, and talents need time to create something. It’s stupid to ask someone to create eight collections per season. Look what has happened to John Galliano or this poor young guy from Balmain, who is now in a psychiatric hospital. After five or six seasons, he was already broken. Or last year, McQueen — dead. And there are many more that are just so tired. There is a pressure that is mad.

What do you do to deal with that?

I remote. I don’t do fashion just for the show. I have done it in the past, but I stopped. There are other problems to solve, so I moved away from such frivolous things. I give myself time, as much as I need. I am not afraid to lose. As I say, you need one miracle piece – nobody can do a ton of great clothes. And Alaïa is expensive, like couture – it’s luxurious, like all high fashion brands. I don’t know why people in fashion don’t treat it as luxury anymore.

Are you interested in money?

Only to spend. And of course I had to learn, and I have learned, it’s good to have it to be able to do things.

Four or five hours of sleep — is that enough time to develop a dream?

I don’t waste time when I sleep.

P.S.: Oben sieht man ein paar der fantastischen Kreationen aus Azzedine Alaïas erster Haute Couture-Kollektion.

Fotos: Style.com

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